Paltrockwindmühle Schönewalde, Fotorechte Stadt Schönewalde 04.04.2023Schönewalde 17.12.2020BannerbildTeehaus im Ortsteil Ahlsdorf, Fotorechte Stadt Schönewalde

News-Ticker

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Schlosspark Ahlsdorf

Vorlage: Projektsteckbriefe

Kurztitel

Stadt Schönewalde – Schlosspark Ahlsdorf FK: 67ANK7117_01-2025

Langtitel

Schlosspark Ahlsdorf – Naturnahe Wiederherstellung und Bildung für Klimaschutz

FörderprogrammNatürlichen Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum
Datum18.07.2025Version01

Ersteller 

Karl LehmannStatusZur Freigabe

 

Fotos 

B4   B2 
B3 B1 

Beschilderung 

 

Infoboxen

ZuwendungsempfängerinStadt Schönewalde
Größe der Maßnahmenflächen156.700 m²
Das Vorhaben wirkt im ANK-HandlungsfeldNatürlicher Klimaschutz auf Siedlungs- und Verkehrsflächen
Maßnahmen 
  • Pflanzung klimaresilienter Baumarten und Gehölze als Ersatz für geschädigte Altbäume

  • Revitalisierung des Baumbestands durch gezielte Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen

  • Anlage von Benjeshecken aus Totholz

  • Renaturierung eines Teiches

  • Förderung von Bürgerbeteiligung durch Workshops und Mitmachaktionen zur langfristigen Pflege

Laufzeit01.01.2025 - 31.12.2029
Statuslaufend

Verortung

(Kommune – Landkreis – Bundesland)

Stadt Schönewalde, Elbe-Elster, Brandenburg
Fördervolumen3.314.264,31 Euro

 

Teaser 

Die Stadt Schönewalde entwickelt den Schlosspark Ahlsdorf wieder zu einem ökologisch wertvollem Naturerlebnisraum – für mehr CO-Bindung, Artenvielfalt und mit einem stärkerem Bewusstsein für den Klimaschutz.

 

Projektbeschreibung 

Was ist die Herausforderung in Schönewalde?
Der Schlosspark Ahlsdorf ist mit seinen rund 16 Hektar eine der bedeutendsten Grünflächen im ländlich geprägten Schönewalde. Doch der fast 200 Jahre alte Baumbestand leidet massiv unter den Folgen der Klimakrise. Hitze, Trockenheit und sandige Böden setzen insbesondere Eichen, Buchen und Ahornarten zu – viele Bäume sind bereits abgestorben oder stark geschädigt. Die große Menge von anfallendem Totholz birgt Gefahren für die Verkehrssicherheit und behindert die natürliche Entwicklung des Parks. Gleichzeitig schwindet die Aufenthaltsqualität in dieser wichtigen Naherholungsfläche. Auch Umweltbildungsangebote und Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung sind bislang kaum vorhanden.

 

Welchen Lösungsansatz verfolgt das Projekt?
Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Wiederherstellung und klimaresilienten Weiterentwicklung des Schlossparks Ahlsdorf. Geschädigte Bäume werden fachgerecht gepflegt oder entfernt, um Platz für die Pflanzung neuer klimaangepasster Baum- und Straucharten zu schaffen. Auch trockenresistente Wiesen werden neu angelegt, um die Vegetation an die veränderten Standortbedingungen anzupassen. Zur Förderung der Biodiversität entstehen Benjeshecken aus Totholz, die einen Lebensraum für Insekten und Kleintiere bieten und zur Humusanreicherung beitragen. Der stark beeinträchtigte Parkteich wird renaturiert – unter anderem durch Maßnahmen zur Verbesserung des Sauerstoffgehalts – um wieder als Lebensraum für Amphibien zu dienen. Darüber hinaus werden historische Strukturen wie Blickachsen und Wege freigelegt und in Stand gesetzt. 

Ergänzend wird ein Naturlehrpfad und ein „Grünes Klassenzimmer“ eingerichtet, damit die Menschen aus der Region über die neuen Bildungsangeboten für Naturschutz und Klimaanpassung sensibilisiert werden. Workshops, Mitmachaktionen und Patenschaften fördern das bürgerschaftliche Engagement vor Ort. Die Maßnahmen entstehen in enger Zusammenarbeit mit der kommunalen Verwaltung und ehrenamtlichen Initiativen.

 

Welchen Beitrag leistet das Projekt künftig für den Natürlichen Klimaschutz?
Durch die gezielte Auswahl klimaangepasster Gehölze und die naturnahe Umgestaltung der Parkflächen stärkt das Projekt die CO-Bindung und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Natürlichen Klimaschutz. Neue Lebensräume wie Benjeshecken oder trockenresistente Wiesen fördern die Artenvielfalt. Mit bodenverbessernden Maßnahmen stärkt Schönewalde zudem den Wasserhaushalt des Gebiets. Die breite Einbindung der Bevölkerung sowie niedrigschwellige Bildungsformate schaffen langfristig ein stärkeres Bewusstsein für Klimaschutz, Naturerhalt und nachhaltige Pflege. So bleibt der Schlosspark nicht nur als Denkmal erhalten, sondern entwickelt sich zu einem zukunftsfähigen Naherholungsraum.

 

Ansprechpartner Frau Laubig, Tel: 035362/7433-15, E-Mail: 

 

 

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