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Wildenau

Kirche im Ortsteil Wildenau

Von 2002 bis 2003 wurden Sanierungsarbeiten an der Kirche - Instandsetzung des Daches - Erneuerung des Fachwerkes am Turm durchgeführt, um die Kirche vor weiterem Verfall zu bewahren. Der Ort Wildenau wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Frühere Schreibweisen lauteten: Wildenaw und Wyldenow. Wildenau gehörte ursprünglich zu Kursachsen und ging 1815 durch die “Wiener Schlussakte” zu Preußen über. Die einst in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche im spätgotischen Stil wurde in der Renaissance (16./17.Jh.) erhöht und nach Wesen verlängert. Sie verzieren mehrere Steinfiguren außen und geschnitzte Figuren innen am Altaraufsatz. Ein Taufstein aus der Entstehungszeit und eine Orgel aus der Neuzeit von 1891, erbaut von Orgelbauermeister Rühlmann aus Zörbig, befindet sich in der Kirche. Die Kirche im Ortsteil Wildenau wurde 2003 teilweise restauriert, das Dach und das Fachwerk wurden erneuert. Das ehemalige Gut war früher ein Rittergut, dessen Besitzer Kirchen- und Schulpatrone waren. Zum Gutshaus gehört auch ein zwei Hektar großer Park mit altem Baumbestand und einem Ringgraben. Der Ortsteil Wildenau hat drei Teiche, die herrlich gelegen und von Schilf umgeben sind. Im Rahmen der Fördermaßnahmen “Ländlicher Wegebau” konnte am 08. September 2005 die Straße zwischen Wildenau und Werchau zur Nutzung übergeben werden.