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Die letzten Mönche von Dobrilugk. Auflösung und Säkularisierung des Klosters

21.12.2017

Sonderausstellung des Museums Schloss Doberlug zum Reformationsjahr

Das Klosterleben widerspräche der Schrift, konstatierte Luther und löste damit eine gewaltige Säkularisierungswelle aus. Auch das mächtige Kloster Dobrilugk geriet um 1540 in deren Sog. Für seine Zisterziensermönche bedeutete dies nicht nur die Auseinandersetzung mit der neuen Lehre, sondern auch die Suche nach neuen Lebensentwürfen. Das Museum Schloss Doberlug zeichnet die Lebenswege der letzten Dobrilugker Mönche in einer Ausstellung nach und verortet sie als evangelische Pfarrer, als Pensionäre in einem verfallenden Kloster oder gar mit einer kriminellen Laufbahn. Außerdem stellt die Schau diese Einzelschicksale in den Kontext der Dobrilugker Klostergeschichte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Vom einstmals mächtigen Landbesitzer wird es zum Spielball politischer Interessen und verschwindet als geistliche Einrichtung schließlich von der Landkarte. Ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Schloss Doberlug, des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, der Universität Potsdam und der Stadt Doberlug-Kirchhain. Eine Ausstellung der Kulturland-Kampagne Brandenburg 2017 „Wort & Wirkung“. Eröffnung am 06.07., 18.00 Uhr.

 
 

Veranstaltungsort

Schloss Doberlug

Schlossplatz 1
03253 Doberlug-Kirchhain

Telefon (035322) 68 88 5-0
Telefax (035322) 6 88 85-19

E-Mail E-Mail:
www.doberlug-kirchhain.de

 

Veranstalter

Museum Schloss Doberlug

Schlossplatz 1
03253 Doberlug-Kirchhain

Telefon (035322) 688 8520

E-Mail E-Mail:
www.museumsverbund-lkee.de

Öffnungszeiten:
April bis September | Di – So 10.00–18.00 Uhr
Oktober bis März | Di – So 10.00–17.00 Uhr
Gruppen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.

 

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